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Einsatzstichwort: Feuer 2, Dachstuhlbrand

Einsatzdatum: 08.03.2012

Einsatzdauer: ca. 300 min

Alarmierte Kräfte: Löschzug 3 sowie Löschzug 1, Technische Einsatzleitung, Messeinheit des Kreises Heinsberg


Der Löschzug 3, bestehend aus den Löschgruppen Wildenrath und Arsbeck, sowie der Löschzug 1 - Stadtmitte - wurden in den frühen Morgenstunden zusammen mit der Technischen Einsatzleitung nach Wildenrath gerufen. Dort brannte bei Eintreffen der Einsatzkräfte das Dach der Sporthalle.

Einsatzleiter Dietmar Gisbertz ließ sofort die Löschmaßnahmen einleiten. Zum Ablöschen wurden 1 B-Rohr sowie 4 C-Rohre vorgenommen. Auch die Drehleiter war vor Ort, um die Löschmaßnahmen zu unterstützen. Mehrere Trupps waren unter Atemschutz im Außen- sowie im Innenbereich des Gebäudes im Einsatz.

Erkundungen ergaben, dass das aufgrund von Bauarbeiten noch auf dem Dach befindliche Dämm-Material durch Fremdverschulden in Brand geriet. Das Feuer breitete sich rasch aus und schlug auf die Dachkonstruktion der Sporthalle über. In einigen Bereichen konnte das Feuer in die Zwischendecke eindringen, was das Ablöschen erschwerte.

Vorsorglich wurde die Messeinheit des Kreises Heinsberg alarmiert, um mögliche Schadstoffbelastungen in dem gesamten Gebäudekomplex festzustellen. Die Messungen verliefen jedoch ergebnislos, sodass der Gebäudekomplex nach dem Ablöschen der verbleibenden Glutnester sowie dem umfangreichen Lüften des Gebäudes wieder freigegeben werden konnte.

Vorsorglich wurde der Schulbetrieb an der Grundschule Wildenrath jedoch für den heutigen Tag eingestellt.

Neben den 44 Einsatzkräften der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst sowie die Polizei vor Ort. Seitens der Stadtverwaltung waren der Leiter des Ordnungsamtes, der Leiter des Fachbereiches für Soziales und Bildung sowie ein Mitarbeiter des Fachbereiches Gebäudewirtschaft vor Ort. Auch die Schulleiterin befand sich an der Einsatzstelle.

In den frühen Morgenstunden machte sich auch Bürgermeister Reinhold Pillich persönlich ein Bild über die Lage. Dabei lobte er die Einsatzkräfte für die koordinierte und zielgerichtete Arbeit. Auch bedankte er sich beim Wehrleiter Dietmar Gisbertz für die schnelle und umfassende Hilfeleistung der Einsatzkräfte.

Abschließend wurde das Gebäude eingehend mit einer Wärmebildkamera auf mögliche versteckte Glutnester untersucht. Nach über fünf Stunden konnte der überwiegende Teil der Einsatzkräfte wieder abrücken.